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Aufgrund mehrerer Nachfragen hält der Salzlandkreis fest, dass sowohl im Impfzentrum in Staßfurt als auch in den Impfstationen des Salzlandkreises in den Städten und Gemeinden in allen Belangen Fachpersonal zur Verfügung steht. So führt vor jeder Impfung das notwendige Gespräch natürlich ein Arzt. Der für das Impfzentrum zuständige Fachbereichsleiter Thomas Michling sagt, die Kreisverwaltung „bestelle" die Ärzte über die zuständige Kassenärztliche Vereinigung. „Häufig sind in den Impfstationen sogar niedergelassene Ärzte aus der Region im Einsatz.“ Zudem unterstützen die Hilfsorganisationen. Er betont, die Koordinierung und Verteilung des Impfstoffs sei zwar eine Herausforderung, die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten ist sehr gut.

***

Neben 14 neuen laborbestätigten Infektionsfällen, die das Gesundheitsamt des Salzlandkreises zum Vortag meldet, fließen heute auch die 109 Fälle der beiden Tage davor in die Statistik ein. Aufgrund einer Unterbrechung in der Meldekette zum Robert-Koch-Institut war es, wie gestern aus dem Salzlandkreis mitgeteilt, zu dieser Zeitverzögerung gekommen. 

Verzeichnet werden nun 482 aktive Fälle, 6.267 Personen gelten nach einer Corona-Infektion genesen. Die Gesamtzahl der Infektionen seit Pandemiebeginn steigt auf 7.047.

Die Sieben-Tage-Inzidenz bildet rechnerisch das Infektionsgeschehen über einen zusammenhängenden Zeitraum ab und beträgt tagesaktuell rund 116 (Infektionen je 100.000 Einwohner in einer Woche).    

Das lokale Infektionsgeschehen: Bernburg ist mit 105 aktiven Fällen der Hotspot unter den Einheits- und Verbandsgemeinden, gefolgt von Schönebeck mit 64, Staßfurt mit 55 und Aschersleben mit 54 Fällen. Die wenigsten aktiven Infektionen sind angegeben für Calbe (8) und Nienburg (9).   

Jüngste Fallmeldungen kommen unter anderem aus der Bernburger Grundschule Martinszentrum sowie aus den Förderschulen „Pestalozzi“ in Staßfurt und Schönebeck und der Förderschule „Lindenstraße“ in Schönebeck. Das Gesundheitsamt hat die erforderlichen Maßnahmen getroffen. 

Im Ameos-Klinikum Aschersleben-Staßfurt werden derzeit kein Intensivpatient, aber 14 Patienten auf der Normalstation behandelt. Das Klinikum Bernburg meldet drei Intensivpatienten und sechs Corona-Patienten auf der Normalstation. In Schönebeck sind es vier Corona-Intensivpatienten und sechs, die auf Normalstation medizinisch versorgt werden. Das Klinikum Calbe behandelt drei Corona-Patienten auf der Normalstation. Zwei weitere Personen werden außerhalb des Salzlandkreises behandelt.

Drei neue Todesfälle lassen auch hier die Zahl ansteigen auf 298. Gemeldet werden  zwei Männer aus Aschersleben und Bördeland, 85 und 79 Jahre alt, und eine 77-jährige Frau aus Bernburg, die an oder mit dem Corona-Virus verstorben sind.

Am Donnerstag erhielten im Impfzentrum/den Impfstationen des Salzlandkreises 514 Impfberechtigte ihre erste Dosis, 28 wurden mit der erforderlichen zweiten Spritze vollständig immunisiert. Verabreicht wurden die verfügbaren Impfstoffe von Biontech und Astrazeneca.

 


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Für gestern führt das RKI keine neuen Corona-Infektionsfälle im Salzlandkreis aufgrund nicht nachprüfbarer Probleme in der Meldekette. Tatsächlich wurden für die letzten beiden Tage bisher schon mehr als 100 Neuinfektionen beim Gesundheitsamt registriert, darunter in der Kindertagesstätte „Könneraner Märchenland“, wo die entsprechenden Anordnungen getroffen wurden. Diese Neuinfektionen fließen bei der Inzidenzberechnung sicherlich morgen mit ein.

Die Angaben des RKI sind nach der Landeseindämmungsverordnung maßgebend für den Erlass etwaiger Rechtsverordnungen.

Mit der Fehlmeldung bleibt heute die Gesamtzahl der Corona-Infektionen im Salzlandkreis seit Pandemiebeginn gleich. Sie liegt bei 6.924 Menschen, die sich nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert hatten oder haben. In der aktuellen Statistik sind 6.235 von ihnen genesen, 295 verloren ihr Leben. In 394 Fällen liegt derzeit eine aktive Infektion vor. 

Für die Sieben-Tage-Inzidenz bedeutet das im Moment einen Rückgang auf unter 100,  rund 82,5 (Infektionen je 100.000 Einwohner in einer Woche) wird errechnet.  

Das lokale Infektionsgeschehen verändert sich nur aufgrund der statistischen Einordnung und nur minimal. Bernburg bleibt mit 76 aktiven Fällen der Hotspot unter den Einheits- und Verbandsgemeinden, gefolgt von Schönebeck mit 57. In Staßfurt und Aschersleben betragen diese Zahlen 48 beziehungsweise 44. Einstellige Werte sind angegeben für Calbe mit neun und Nienburg mit sieben aktiven Infektionen.   

Im Ameos-Klinikum Aschersleben-Staßfurt werden derzeit kein Intensivpatient, aber 13 Patienten auf der Normalstation behandelt. Das Klinikum Bernburg meldet drei Intensivpatienten und fünf Corona-Patienten auf der Normalstation. In Schönebeck sind es vier Corona-Intensivpatienten und acht, die auf Normalstation medizinisch versorgt werden. Im Klinikum Calbe liegt ein Corona-Patient auf der Normalstation. Zwei weitere Personen werden außerhalb des Salzlandkreises behandelt.

Am Mittwoch erhielten im Salzlandkreis insgesamt 628 Impfberechtigte ihre erste Dosis, 39 wurden mit der erforderlichen zweiten Spritze vollständig immunisiert. Verabreicht wurden die verfügbaren Impfstoffe von Biontech und Astrazeneca.

 


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15 neue laborbestätigte Infektionen zum Vortag meldet das Gesundheitsamt des Salzlandkreises (und sechs ergänzende Nachträge). Die Zahl aktiver Corona-Fälle im Salzlandkreis liegt auch heute bei 454. Inzwischen gelten 6.183 Personen nach einer Ansteckung mit dem Virus als genesen. Insgesamt haben sich seit Pandemiebeginn insgesamt 6.924 Menschen im Salzlandkreis mit dem Corona-Virus infiziert. 295 von ihnen sind verstorben.

Die Sieben-Tage-Inzidenz geht zurück auf knapp 104 (Infektionen je 100.000 Einwohner in einer Woche).  

Beim lokalen Infektionsgeschehen bleibt Bernburg mit jetzt 89 aktiven Fällen der Hotspot unter den Einheits- und Verbandsgemeinden, gefolgt von Schönebeck (63) und Aschersleben (52), wo die absoluten Zahlen ebenfalls die 50-er Grenze übersteigen. Die wenigsten bestätigten Infektionen, im einstelligen Bereich, werden weiterhin in Nienburg (8) registriert.  

Neue Corona-Infektionen in Gemeinschaftseinrichtungen sind heute nicht zu vermelden.

Im Ameos-Klinikum Aschersleben-Staßfurt werden derzeit ein Covid-19-Patient auf der Intensiv- und 11 Patienten auf der Normalstation behandelt. Das Klinikum Bernburg meldet zwei Intensivpatienten und fünf Corona-Patienten auf der Normalstation. In Schönebeck sind es vier Corona-Intensivpatienten und acht, die auf Normalstation medizinisch versorgt werden. Im Klinikum Calbe liegen zwei Corona-Patienten auf Normalstation. Zwei weitere Personen werden außerhalb des Salzlandkreises behandelt.

Leider sind auch wieder zwei Todesfälle zu vermelden. Im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion verstarben ein 88-jähriger Mann aus Saale-Wipper und ein 89-jähriger Mann aus Aschersleben. Die Gesamtzahl der Todesopfer liegt nun bei 295.

Am Dienstag erhielten im Salzlandkreis insgesamt 731 Impfberechtigte eine  Erstimpfung und 102 die erforderliche Zweitimpfung zum Schutz vor dem Coronavirus. Zum Einsatz kamen dabei die Impfstoffe von Biontech und Astrazeneca.

 


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Die Zahl aktiver Corona-Fälle im Salzlandkreis liegt aktuell bei 454. Seit dem letzten Update vom Donnerstag vor Ostern sind insgesamt 135 laborbestätigte Fälle an das RKI gemeldet worden und auf dem Landkreis-Dashboard veröffentlicht. Inzwischen gelten 6.156 Personen nach einer Ansteckung mit dem Virus als genesen.

Seit Pandemiebeginn haben sich insgesamt 6.903 Menschen im Salzlandkreis mit dem Corona-Virus infiziert. 293 von ihnen sind verstorben.

Die Sieben-Tage-Inzidenz erreicht den Wert von knapp 130 (Infektionen je 100.000 Einwohner in einer Woche).  

Nunmehr überschreitet seit dem 1. April diese Marke stets den Wert von 100 (maßgeblich sind die Angaben des RKI). Der Salzlandkreis zieht die in der Eindämmungsverordnung des Landes festgelegte Notbremse und ordnet eine verschärfte Kontaktbeschränkung an: der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist auf seinem Gebiet ausschließlich allein, mit den Angehörigen des eigenen Hausstandes und mit maximal einer weiteren Person sowie den zugehörigen Kindern bis zum vollendeten dritten Lebensjahr gestattet. Dasselbe gilt auch für private Zusammenkünfte und Feiern mit Freunden, Verwandten und Bekannten. Ein Verstoß gegen die Kontaktbeschränkungen kann mit einem Bußgeld geahndet werden.

Der genaue Wortlaut der Rechtsverordnung ist veröffentlicht im Amtsblatt des Salzlandkreises und nachzulesen auf der Homepage. Diese Corona-Rechtverordnung tritt am morgigen Mittwoch, 7. April, in Kraft und gilt bis zum Ablauf des 18. April 2021.  

Beim lokalen Infektionsgeschehen ist Bernburg mit derzeit 90 aktiven Fällen der Hotspot unter den Einheits- und Verbandsgemeinden. Es folgen Schönebeck (57) und Aschersleben (52), wo die Zahlen ebenfalls über 50 liegen. Die wenigsten bestätigten Infektionen, mit einstelliger Fallzahl, gibt es weiterhin in Nienburg (7).  

Neue Corona-Infektionen in Gemeinschaftseinrichtungen betrafen zuletzt die Kindertagesstätten „Marienkäfer“ Bernburg und „Gänseblümchen“ Alsleben sowie den Ambulanten Pflegedienst des ASB in Alsleben. Das Gesundheitsamt hat alle erforderlichen Maßnahmen getroffen.

Im Ameos-Klinikum Aschersleben-Staßfurt werden derzeit ein Covid-19-Patient auf der Intensiv- und 14 Patienten auf der Normalstation behandelt. Das Klinikum Bernburg meldet drei Intensivpatienten und vier Corona-Patienten auf der Normalstation. In Schönebeck sind es drei Corona-Intensivpatienten und sieben, die auf Normalstation medizinisch versorgt werden. Im Klinikum Calbe liegen vier Corona-Patienten auf Normalstation. Zwei weitere Personen werden außerhalb des Salzlandkreises behandelt.

Vier weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion haben im Salzlandkreis die Gesamtzahl auf 293 erhöht. Es handelt sich um eine 74-jährige Frau aus Seeland sowie eine 74-jährige Frau und zwei Männer, 79 und 80 Jahr alt, aus Aschersleben.

Am vergangenen Freitag und Sonnabend erhielten wie geplant im Impfzentrum in Staßfurt 676 impfberechtigte Beschäftigte aus Sekundarschulen, Gemeinschaftsschulen, Berufsschulen und Gymnasien im Salzlandkreis die erste Immunisierung mit dem Biontech-Impfstoff. Nach einer kurzen Pause am Ostersonntag und -montag gingen die regelmäßigen Impfungen heute weiter. Bis dahin waren nach Angaben des Gesundheitsministeriums im Salzlandkreis insgesamt 17.986 Erst- und 8.738 Zweitimpfungen erfolgt. 

Zum Schulstart am heutigen Dienstag erhielt der Salzlandkreis eine weitere Lieferung für die freiwilligen Laien-Schnelltests und von medizinischen Masken. Aus logistischen Gründen kündigt das Land Sachsen-Anhalt für April jeweils ein Wochenkontingent an. Annehmen, Auszählen und Verteilen jede Woche bleibt in Händen der Landkreisverwaltung. Die Anzahl der Tests und Masken für jede Schule und für jede Kita richtet sich nach den Schüler- und Belegungszahlen. Aktuell schafft die Kreisverwaltung die Voraussetzung zur Lagerung Tausender Pakete mit Schnelltests und Medizinmasken.

 


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Landrat Markus Bauer wünscht allen Bürgerinnen und Bürgern ein frohes Osterfest. „Nutzen Sie die Zeit, um sich von den anstrengenden Tagen etwas zu erholen.“ Mit Blick auf das Infektionsgeschehen im Salzlandkreis kündigt der Landrat zugleich an, nach den zur Verfügung stehenden Ressourcen zu kontrollieren, ob sich alle Bürgerinnen und Bürger an die Vorgaben der Eindämmungsverordnung halten. Im Blick hat der Salzlandkreis insbesondere Orte, an  es Osterfeuer geben soll. „Wir müssen weiterhin sorgsam miteinander umgehen.“

Insgesamt 74 neue laborbestätigte Corona-Infektionen seit Mittwoch verzeichnet das Gesundheitsamt des Salzlandkreises. Berücksichtigt dabei sind auch Nachmeldungen von den Vortagen. 414 aktive Infektionen werden derzeit gezählt. 6037 Personen gelten nach einer Ansteckung als rechnerisch genesen. Insgesamt haben sich seit Pandemiebeginn nachweislich 6740 Menschen im Salzlandkreis mit dem Corona-Virus infiziert. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt tagesaktuell bei 111,04 (Infektionen je 100.000 Einwohner in einer Woche). 

Neue Corona-Infektionen in Gemeinschaftseinrichtungen wurden wie folgt amtlich registriert: in der Grundschule Diesterweg in Bernburg. Das Gesundheitsamt hat alle erforderlichen Maßnahmen getroffen.

Im Ameos-Klinikum Aschersleben-Staßfurt werden zwei Covid-19-Patienten auf der Intensiv- und 13 Patienten auf der Normalstation behandelt. Das Klinikum Bernburg meldet drei Intensivpatienten und drei Corona-Patienten auf der Normalstation. In Schönebeck sind es vier Corona-Intensivpatienten und fünf Personen, die auf Normalstation medizinisch versorgt werden. Im Klinikum Calbe liegen vier Patienten mit Corona-Symptomen auf Normalstation. Zwei weitere Personen werden außerhalb des Salzlandkreises behandelt.

Einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit Covid-19 wurde registriert. Es handelt sich um einen 81-jährigen Mann aus Bördeland. Damit sind bisher 289 Personen seit Beginn der Pandemie im Salzlandkreis an oder mit dem Corona-Virus gestorben. 

Am vergangenen Mittwoch erhielten im Impfzentrum in Staßfurt sowie in den Impfstationen des Salzlandkreises in Aschersleben, Bördeland, Güsten und Könnern insgesamt 585 impfberechtigte Personen eine Erstimpfung und 303 Personen ihre Zweitimpfung mit dem Biontech/Pfizer-Impfstoff. Hinzu kamen 99 Personen, die mit dem Impfstoff von Astrazeneca geimpft worden sind.

Weitere Impfstationen des Salzlandkreises nehmen dank der guten Zusammenarbeit mit den Städten und Gemeinden nach Ostern den Betrieb auf. Dazu gehören Schönebeck, Bernburg, Calbe, Seeland und Nienburg. Geplanter Start ist jeweils am 12. April. In Egeln ist Start am 14. April, in Barby voraussichtlich am 19. April. Termine an die anspruchsberechtigten Bürger nach Bundesimpfverordnung vereinbaren die jeweiligen Stadtverwaltungen. In der Regel erfolgt das telefonisch. Für Staßfurter Impfberechtigte steht das Impfzentrum zur Verfügung. Zu Hecklingen kann die Kreisverwaltung keine Angaben machen.

Karfreitag und Ostersamstag werden im Impfzentrum in Staßfurt wie geplant die Lehrerinnen und Lehrer von Sekundarschulen, Gemeinschaftsschulen, Berufsschulen und Gymnasien geimpft. Ostersonntag und am kommenden Montag wird nicht geimpft.

Seit Mittwochvormittag sind in Aschersleben und Staßfurt die ersten vom Salzlandkreis organisierten bzw. angebahnten Drive-in für Schnelltests in Betrieb. Weitere Drive-in sowie Teststationen insbesondere in Schönebeck und Bernburg sollen nach Ostern eröffnet werden. In diesem Zusammenhang weist der Salzlandkreis noch einmal darauf hin, dass weitere Betreiber von Teststationen gesucht werden. Kontaktaufnahme dafür ist per E-Mail unter ufreund@kreis-slk.de möglich.

Das nächste Corona-Update aus der Pressestelle erscheint am kommenden Dienstag. Das Dashboard des Salzlandkreises wird am kommenden Samstag aktualisiert.

 


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Termin buchen, Abstreichen lassen, Gewissheit haben – die ersten vom Salzlandkreis organisierten Schnelltest-Angebote können seit dem heutigen Mittwoch in Aschersleben und Staßfurt in Anspruch genommen werden. Bürgerinnen und Bürger können sich in der Teststation im Ballhaus in Aschersleben, in einem Drive-in auf dem Parkplatz des Ballhauses in Aschersleben sowie in einem Drive-in auf dem Neumarkt in Staßfurt kostenlos auf das Corona-Virus mit Hilfe eines sogenannten Antigen-Tests testen lassen. Das Ergebnis liegt nach etwa 15 Minuten vor.
Landrat Markus Bauer sagte am Mittwoch bei der Eröffnung der beiden Anlaufpunkte in Aschersleben und Staßfurt, es sei aufgrund intensiver Bemühungen der Kreisverwaltung innerhalb kürzester Zeit gelungen, Partner zu finden, die die Schnelltest-Stationen betreiben wollen. „Schnelltests sind ein weiteres Hilfsmittel, um bislang unentdeckte Corona-Infektionen aufzuspüren. Das ist wichtig, um der dritten Welle noch mehr entgegensetzen zu können.“

Darüber hinaus setzt der Salzlandkreis damit die Bundes-Testverordnung um. Danach kann sich jeder Bürger ohne typische Corona-Symptome einmal in der Woche kostenlos auf das Corona-Virus mit einem Schnelltest testen lassen. Fällt das Ergebnis positiv aus, ist ein PCR-Test bei einem Arzt bzw. in einem Fieber-/oder Testzentrum notwendig. Bis zum Vorliegen dieses Ergebnisses sollen sich die positiv schnell getesteten Personen isolieren. Die Schnelltest-Stationen sind verpflichtet, ein positives Ergebnis dem zuständigen Gesundheitsamt zu melden. Die Drive-ins sind in der Regel montags bis freitags von 9 bis 19 Uhr und samstags von 9 bis 16 Uhr geöffnet.

Die oben genannten Schnelltest-Angebote ergänzen bereits bestehende Möglichkeiten im Salzlandkreis. So bieten bereits jetzt einige Ärzte und Apotheken Schnelltests an. In den kommenden Wochen werden weitere Teststationen ihren Betrieb aufnehmen (zur Übersicht). So haben sich Gewerbetreibende unter anderem in Bernburg, Schönebeck und Aschersleben dazu bereit erklärt. Bei den dafür notwendigen Vorbereitungen unterstützt wiederum der Salzlandkreis. Landrat Markus Bauer erklärt in diesem Zusammenhang, dass der Salzlandkreis in den nächsten Wochen selbst mobile Test-Teams auf die Straße schicken will, um Bürgerinnen und Bürgern insbesondere in kleineren Orten regelmäßig ein Schnelltest-Angebot unterbreiten zu können. „Wir werden in der Fläche präsent sein.“

Markus Bauer dankte Oberbürgermeister Andreas Michelmann in Aschersleben und Sven Wagner in Staßfurt, dass sie sofort den Aufbau der Drive-ins zum Schnelltesten unterstützten. „Das ist uns allen nur so schnell gelungen, weil wir wirklich gut zusammenarbeiten.“ Der für die Umsetzung der Teststrategie zuständige Stabsstellenleiter Ulf-Peter Freund ergänzte, beide Städte nehmen damit eine Vorreiterrolle ein.
Die Schnelltests werden von speziell ausgebildetem Personal vorgenommen. Dafür bietet der Salzlandkreis in Zusammenarbeit mit Ameos und dem DRK weiterhin Kurse an. Die Ausbildung stellt die zweite Säule bei der Umsetzung der Teststrategie des Salzlandkreises dar. Der nächste Kurs findet am 8. April statt. Interessenten mit medizinischer Ausbildung können sich dafür noch unter ufreund@kreis-slk.de anmelden. Der Stabsstellenleiter sagt, der Salzlandkreis suche weiterhin Betreiber von Schnelltest-Stationen. Interessenten dafür benötigen geeignete Räume und Personal. Die weitere Ausstattung insbesondere die Schnelltests können gestellt werden. 

Der Schnelltest selbst verläuft unkompliziert: Mit Hilfe eines Tupfers wird ein sogenannter Rachen- oder Nasopharynx-Abstrich vorgenommen. Das Ergebnis wird nach wenigen Minuten bescheinigt und kann auch als Vorlage dienen, um künftig spezielle Angebote wahrzunehmen. Der Test erfüllt die Mindestkriterien des Paul-Ehrlich-Instituts und des Robert-Koch Instituts und befindet sich in der offiziellen Liste des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte.

Wie funktionieren die Drive-in-Stationen?
Drive-in bedeutet, Nutzer werden in ihrem Fahrzeug abgestrichen. Dafür kommen Sie mit Ihrem Fahrzeug zu dem Standort, für den Sie sich angemeldet haben. An der Zufahrt zeigen Sie Ihren QR-Code und bleiben während des gesamten Schnelltests im Fahrzeug sitzen. Dadurch wird ein kontaktloser Ablauf gewährleistet.
Der Ablauf:
1. Sie registrieren sich auf der Webseite beim jeweiligen Standort mit Ihrem Namen und Geburtsdatum, der Adresse und der Personalausweisnummer.

2. Anschließend wird ein QR-Code generiert. Den können Sie ausdrucken oder sich auf das Handy schicken lassen.

3. Zum Termin fahren Sie mit Ihrem Fahrzeug zu dem Schnelltest-Zentrum, bei dem Sie sich registriert haben. An der Zufahrt zeigen Sie dem Personal Ihren QR-Code. Dort erhalten Sie einen weiteren QR-Code in zweifacher Ausfertigung.

4. Nun wird geschultes Personal den Schnelltest durchführen und entnimmt eine Ausfertigung des QR-Codes und wertet den Test aus. Sie verlassen die Schnelltest-Station mit der zweiten Ausfertigung des QR-Codes.

5. Nach 15 Minuten rufen Sie den Code im Internet ab und erhalten Ihr Schnelltest-Ergebnis.

6. Ist das Ergebnis negativ, haben Sie für den laufenden Tag Gewissheit. Fällt das Ergebnis positiv aus, müssen Sie sich umgehend isolieren und das Ergebnis mit einem PCR-Test bestätigen lassen. Nehmen Sie dafür unbedingt auch Kontakt mit dem Gesundheitsamt auf. Die Telefonnummer lautet: 03471 684-2684

 


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Trotz der Entscheidung der Gesundheitsminister, die Impfungen mit dem Impfstoff von Astrazeneca für bestimmte Personengruppen einzuschränken, mussten am Mittwoch im Salzlandkreis keine bereits vereinbarten Termine abgesagt werden. „Die anspruchsberechtigten Bürgerinnen und Bürger haben sich wie vereinbart auch mit dem Impfstoff von Astrazeneca impfen lassen“, erklärt der zuständige Fachbereichsleiter Thomas Michling am Nachmittag.

Landrat Markus Bauer informiert, dass die geplanten Impfungen der Lehrer an Sekundarschulen, Gemeinschaftsschulen, Berufsschulen und Gymnasien im Salzlandkreis wie geplant am 2. und 3. April im Impfzentrum in Staßfurt vorgenommen werden können. Die Impfberechtigten werden mit Biontech/Pfizer geimpft, sofern sie nicht zu der Personengruppe gehören, die weiterhin mit dem Astrazeneca-Impfstoff versorgt werden können bzw. wo es nach ärztlicher Abwägung keine Bedenken gibt.

Der Landrat erklärt dazu, man nutze die bislang für Zweitimpfungen vorgesehenen Impfdosen von Biontech/Pfizer. Über die Möglichkeit zu dieser Verfahrensweise hatte das Gesundheitsministerium zuvor per Schreiben informiert. Zudem wurden mit der geänderten Bundesimpfverordnung die Zeitabstände zwischen Erst- und Zweitimpfung verlängert. „Mit Blick auf zugesagte, deutlich größere Impfstoffmengen ab April und aufgrund unserer Planungen können wir trotz der neuen Erkenntnisse verlässlich unsere Impfkampagne in den nächsten Tagen fortsetzen“, sagt Markus Bauer. Er betont, die Strategie des Salzlandkreises habe sich bisher bewährt. „Allerdings beeinflussen unseren Fortschritt maßgeblich externe Faktoren.“ Dazu zählen Landesvorgaben ebenso wie die tatsächlichen Impfstoffmengen.

Jetzt auch Ü60-Jährige mit Astrazeneca im Salzlandkreis zu impfen, ist nach Angaben von Fachbereichsleiter Thomas Michling allerdings noch nicht möglich. Man habe noch nicht allen Ü80-Jährigen nach den Vorgaben der Bundesimpfverordnung ein Angebot unterbreiten können. Insofern müsse zunächst der Bedarf in dieser Altersklasse gedeckt werden, informiert er. Hinzu kommt, dass der Salzlandkreis frühzeitig pflegende Verwandte, regelmäßige Besucher und Schwerkranke geimpft hat, um das Ansteckungsrisiko zu minimieren.

Insgesamt fünf neue laborbestätigte Corona-Infektionen seit Dienstag verzeichnet das Gesundheitsamt des Salzlandkreises. 346 aktive Infektionen werden derzeit gezählt. 6032 Personen gelten nach einer Ansteckung als rechnerisch genesen. Insgesamt haben sich seit Pandemiebeginn nachweislich 6666 Menschen im Salzlandkreis mit dem Corona-Virus infiziert.

Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt tagesaktuell bei 99,41 (Infektionen je 100.000 Einwohner in einer Woche). Damit muss der Landrat nicht verschärfte Regelungen über die Osterfeiertage per Allgemeinverfügung erlassen.

Neue Corona-Infektionen in Gemeinschaftseinrichtungen wurden wie folgt amtlich registriert: Kindertagesstätte Pünktchen in Aschersleben und Ambulante Pflegedienst des DRK in Hecklingen. Das Gesundheitsamt hat alle erforderlichen Maßnahmen getroffen.

Im Ameos-Klinikum Aschersleben-Staßfurt werden zwei Covid-19-Patienten auf der Intensiv- und zwölf Patienten auf der Normalstation behandelt. Das Klinikum Bernburg meldet drei Intensivpatienten und drei Corona-Patienten auf der Normalstation. In Schönebeck sind es zwei Corona-Intensivpatienten und vier Personen, die auf Normalstation medizinisch versorgt werden. Im Klinikum Calbe liegen vier Patienten mit Corona-Symptomen auf Normalstation. Zwei weitere Personen werden außerhalb des Salzlandkreises behandelt.

Weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 wurden nicht registriert. Es bleibt bei bisher 288 Verstorbenen seit Beginn der Pandemie im Salzlandkreis. 

Am vergangenen Dienstag erhielten im Impfzentrum in Staßfurt sowie in den Impfstationen des Salzlandkreises in Aschersleben, Bördeland und Güsten insgesamt 468 impfberechtigte Personen eine Erstimpfung und 169 ihre Zweitimpfung mit dem Biontech/Pfizer-Impfstoff. Hinzu kamen 197 Personen, die mit dem Impfstoff von Astrazeneca geimpft worden sind.

Seit Mittwochvormittag sind in Aschersleben und Staßfurt die ersten vom Salzlandkreis organisierten bzw. angebahnten Drive-in für Schnelltests in Betrieb. Weitere Drive-in sowie Teststationen insbesondere in Schönebeck und Bernburg sollen nach Ostern eröffnet werden. In diesem Zusammenhang weist der Salzlandkreis noch einmal darauf hin, dass weitere Betreiber von Teststationen gesucht werden. Kontaktaufnahme dafür ist per E-Mail unter ufreund@kreis-slk.de möglich.

 


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