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Die Kontaktermittlung im Fall der siebenköpfigen Familie aus Schönebeck ist weitestgehend abgeschlossen. Dazu lässt sich Stand heute Nachmittag folgende Auskunft geben: Alle Tests der Schüler der Berufsbildenden Schule in Schönebeck sind negativ ausgefallen. Dennoch bleiben die Schüler vorsorglich bis zum 2. Oktober in häuslicher Quarantäne.

Häusliche Quarantäne sowie umgehende Corona-Tests hat der Fachdienst Gesundheit außerdem angeordnet für eine Gruppe sowie mehrere Erzieherinnen der Kindertagesstätte Marienheim in der Friedrichsstraße in Schönebeck, eine Klasse der Sekundarschule „Am Lerchenfeld“ in Schönebeck, eine Klasse der Sekundarschule „Maxim Gorki“, eine Klasse des Grone-Bildungszentrums Schönebeck.

Dazu erklärt der Fachdienst Gesundheit, dass zunächst Kontaktpersonen der Kategorie I getestet werden. Details zu den Kategorien finden Sie beim RKI. In diese Kategorie aufgenommen worden sind gleichwohl die Mitschüler der Klassen der bereits mit dem Corona-Virus infizierten Kinder der siebenköpfigen Familie. Auf Tests weiterer Klassen verzichtet der Salzlandkreis zunächst, da nach den Hygienevorgaben feste Kohorten seit Schuljahresbeginn bestehen.

Schwierig gestaltet sich indes die Kontaktermittlung des Mannes aus Schönebeck, dessen Test heute positiv ausfiel. Er hatte sich wahrscheinlich bei dem Mann angesteckt, der Anfang der Woche positiv auf den Corona-Virus getestet worden war.

Die Zusammenarbeit mit dem Pflegeheim gestaltete sich nach Angaben des Fachdienstes als problemlos. Die vier mit dem Corona-Virus infizierten Pflegebedürftigen befinden sich in der Einrichtung in Isolation, eine Mitarbeiterin und ein Mitarbeiter in häuslicher Quarantäne. Es besteht außerdem ein striktes Besuchsverbot. Entdeckt worden waren die infizierten Personen bei flächendeckenden Tests im Rahmen des Testkonzepts der Landesregierung. Dabei sollen vor allem Tests bei asymptomatischen Patienten gemacht werden.

Der Salzlandkreis möchte außerdem auf die Informationen von Herrn Dr. John aus Schönebeck aufmerksam machen. Er teilt mit, dass der Corona-Drive-In in der Böttcherstraße 3a in Schönebeck aufgrund technischer Schwierigkeiten bis auf weiteres nicht mehr geöffnet ist. Dafür ist die Fieberambulanz im HAT, Breiteweg 4 in Schönebeck, ab Donnerstag, 24. September, auch am Nachmittag geöffnet. Der Salzlandkreis arbeitet mit Herrn Dr. John in Bezug auf die Corona-Tests eng zusammen.

Der Hausarzt teilt weiterhin mit, dass ausschließlich Patienten mit Termin in der Fieberambulanz des Hausarztteam Schönebeck im Breiteweg 4 in Schönebeck (Elbe) untersucht werden. Testkapazitäten seien ausreichend vorhanden und können ausgebaut werden. Große Menschenansammlungen und damit mögliche Ansteckungen sollen jedoch vermieden werden. Details finden sich auf der Internetseite www.hausarztteam-schoenebeck.de.

Landrat Markus Bauer betont erneut, dass die Pandemie noch nicht überstanden ist. „Wir meistern die nächsten Monate nur gemeinsam. Und zwar dann, wenn sich jeder seiner Verantwortung für den nächsten bewusst ist.“ Er richtet deshalb erneut den Appell an die Bevölkerung, Abstand zu halten, wo notwendig Maske zu tragen und die Hygieneregeln strikt einzuhalten.

 

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Eine siebenköpfige Familie aus Schönebeck hat sich mit dem neuartigen Corona-Virus infiziert. Über die Ergebnisse wurde der Fachdienst Gesundheit des Salzlandkreises am Dienstag informiert. Die zuständigen Kolleginnen und Kollegen ermitteln zur Stunde die Kontakte der mit dem Corona-Virus infizierten Familie. Das gestaltete sich aufgrund der Sprachbarrieren bis Dienstagnachmittag jedoch noch schwierig.

Bisher kann der Fachdienst Gesundheit folgende Informationen mitteilen: Kontakt hatten die Eltern der Familie zu einer positiv getesteten Personen in einem anderen Bundesland bereits vor einigen Tagen. Darüber informierte das dort zuständige Gesundheitsamt den Salzlandkreis. Der Test des erkrankten Vaters fiel bereits gestern positiv aus. Die heute positiv getestete Mutter befindet sich mittlerweile in stationärer Behandlung.

Für die gesamte Familie ist umgehend häusliche Quarantäne angeordnet worden. Zudem wurden die Kindertagesstätten, Schulen und Firmen in Schönebeck über die positiven Befunde informiert, die von den Kindern der Familie in der Regel besucht werden. In Kontakt steht der Salzlandkreis außerdem mit der Stadtverwaltung von Schönebeck.

Landrat Markus Bauer erklärt in diesem Zusammenhang, es sei jetzt wichtig, Ruhe zu bewahren. „Wir stellen uns alle auf diese Situation ein und nutzen unsere Ressourcen.“  Es komme jetzt auf die interkommunale Zusammenarbeit an. Der Landrat mahnt zugleich, noch sorgsamer im Umgang miteinander zu sein. „Jetzt ist es noch wichtiger, Abstand zu halten, Masken zu tragen und strikt die Hygieneregeln zu befolgen. Dieser Verantwortung muss sich jeder bewusst sein.“ Es zeige sich, dass die Pandemie längst nicht überstanden sei.

Im Zusammenhang mit den jetzt positiv getesteten Personen stehen Corona-Tests einer Klasse mit 21 Schülern sowie mehrerer Lehrer von der Berufsbildenden Schule in Schönebeck am Dienstagvormittag. Die Ergebnisse werden in den nächsten Tagen erwartet. Vorsorglich wurde für alle Schüler dieser Klasse und mehrere Lehrer häusliche Quarantäne bis zum 2. Oktober angeordnet.

Auf eine vorübergehende Schließung der Berufsbildenden Schule in Schönebeck verzichtet der Salzlandkreis unterdessen, da die Schüler seit Schuljahresbeginn nach den allgemeinen Hygieneplänen in festen Kohorten unterrichtet werden. Zudem wurden Reinigungspläne angepasst und stets auf die Einhaltung der Abstandsregeln sowie der Husten- und Niesetikette geachtet. Wie die Schulleitung den Fachdienst Gesundheit informierte, besteht seit Montag außerdem für alle eine Maskenpflicht auf dem Gelände – mit Ausnahme im Unterricht.

Außerdem wurden in Barby (Elbe) zwei Reiserückkehrer aus den Niederlanden positiv getestet.

Mit den neuen Fällen steigt die Zahl der auf den neuartigen Corona-Virus positiv getesteten Personen auf 103 im Salzlandkreis. Weitere aktuelle Angaben zur aktuellen Lage kann der Fachdienst Gesundheit aufgrund der aktuell noch laufenden Kontaktermittlung nicht machen.

 

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Auf diese Entwicklung hatte sich der Salzlandkreis seit langem vorbereitet: Die Afrikanische Schweinepest (ASP) wurde erstmals in Deutschland nachgewiesen, bei einem in Brandenburg, Landkreis Spree-Neiße, verendet aufgefundenen Wildschwein. Nun berät die eigens ins Leben gerufene Sachverständigengruppe aus Vertretern der Landwirtschaft, der Jägerschaft, einem Wildbiologen und der Verwaltung im Salzlandkreis alle weiteren Maßnahmen zur Bekämpfung. Der Fachdienst Veterinärangelegenheiten und Gesundheitlicher Verbraucherschutz des Salzlandkreises wird zusätzlich verstärkte Kontrollen in Schweinehaltungen, auch Kleinsthaltungen, durchführen.

Landrat Markus Bauer appelliert an alle zur Vorsicht und Mithilfe: „Auch wenn wir noch nicht direkt betroffen sind, die Lage ist ernst. Der erste Nachweis der Schweinepest hat schon jetzt Auswirkungen auf die Wirtschaft. Einige Staaten haben einen  Einfuhrstopp für Schweinefleisch aus Deutschland verhängt. Deshalb müssen wir die Ausbreitung unbedingt verhindern, unsere Hausschweinebestände schützen und so hohe wirtschaftliche Schäden verhindern.“

„Deshalb fordere ich alle Schweinehalter auf, die Biosicherheitsmaßnahmen zu überprüfen, ggf. zu ergänzen und einzuhalten“, wendet sich Amtstierärztin Dr. med. vet.  Marina Bradtke direkt an die Tierhalter. Sie erläutert: „Hierzu zählen u. a. das Betretungsverbot durch Fremde, das Tragen von Schutzkleidung und desinfiziertem Schuhwerk, die Reinigung und Desinfektion, das Verfütterungsverbot von Speiseabfällen, die Absicherung derart, dass kein Kontakt zu Wildschweinen möglich ist, und der Schutz des Futters und der Einstreu vor Wildschweinkontakt. Da die ASP auch über Speiseabfälle übertragen werden kann, weise ich dringend darauf hin, dass Speiseabfälle, insbesondere welche Wurst oder Fleisch enthalten, unbedingt unzugänglich für Wildschweine zu entsorgen sind.“

Einen wesentlichen Beitrag in der Früherkennung leisten die Jäger des Salzlandkreises. Neben der intensiven Bejagung zur Regulation der Tierpopulation sind sie aufgefordert, Proben bei verunfallten, krank erlegten und tot aufgefundenen Wildschweinen zur Untersuchung auf ASP zu nehmen.

Bei der ASP handelt es sich um eine für Haus- und Wildschweine meist tödlich verlaufende, anzeigepflichtige Tierseuche. Sie kann nicht auf andere Tierarten übertragen werden kann und ist für den Menschen ungefährlich ist. Ein Impfstoff ist noch immer nicht vorhanden. Bisher sind Haltungen von Hausschweinen nicht betroffen. Der Verzehr von Schweinefleisch, auch von Wildschweinfleisch ist unbedenklich.

Nutztierhaltungen, also auch Schweinehaltungen, müssen beim Fachdienst Veterinärangelegenheiten und Gesundheitlicher Verbraucherschutz registriert werden. Wer dieser Pflicht noch nicht nachgekommen ist, sollte das unverzüglich nachzuholen. Das Formular ist HIER abrufbar unter .

Außerdem sind Auslaufhaltungen von Schweinen anzeigepflichtig, Freilandhaltungen genehmigungspflichtig.
Ergänzende Hinweise finden Sie auf der Seite des Fachdienstes.

Die Mitarbeiter des Fachdienstes Veterinärangelegenheiten und Gesundheitlicher Verbraucherschutz stehen für Fragen zur Verfügung unter Tel. 03471 684-1461.

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Der Fachdienst Gesundheit des Salzlandkreises hat bis Montagnachmittag zwei neue Corona-Fälle registriert. Dabei handelt es sich um einen Mann aus Schönebeck und einen aus Bernburg. Einer der Männer arbeitet für ein Unternehmen in einem anderen Bundesland. In diesem Unternehmen waren zuletzt mehrere Sars-CoV-2-Fälle registriert worden. Er befindet sich in stationärer Behandlung. Im anderen Fall läuft die Kontaktermittlung aktuell noch.

Mit den beiden neuen Fällen steigt die Zahl der auf den neuartigen Corona-Virus positiv getesteten Personen auf 95 im Salzlandkreis. 85 von ihnen gelten als wieder genesen. Eine Person ist verstorben. In häuslicher befinden sich 79 Personen, 747 Personen konnten bereits aus der Quarantäne entlassen werden. Die Hotline des Gesundheitsamts wurde heute von 40 Personen genutzt.

 

 

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Die Investitionsbank Sachsen-Anhalt (IB) fördert individuelle sowie betriebliche Fortbildungen und bietet Zuschüsse für Weiterbildungen an. Arbeitsplatz- und tätigkeitsbezogene Weiterbildungen sowie Maßnahmen der Personal- und Organisationsentwicklung lassen sich mit bis zu 80 Prozent bezuschussen. Das stärkt vor allem die Wettbewerbsfähigkeit und sichert Fachkräfte. Möglich ist dies mit dem durch EU und Land geförderten Programm Sachsen-Anhalt WEITERBILDUNG BETRIEB. Ab sofort gibt es Erleichterungen bei der Antragstellung, da die sechswöchige Antragsfrist entfällt.

Das Programm Sachsen-Anhalt WEITERBILDUNG DIREKT unterstützt Arbeitnehmer, Arbeitslose ohne Leistungsbezug, Auszubildende und Schüler an Berufsfachschulen mit einem Kostenzuschuss von bis zu 90 Prozent. Wissen mehren, Fähigkeiten erweitern und Kompetenzen entwickeln: Dieses Programm für die individuelle berufliche Qualifizierung und ausbildungs- oder schulbegleitende Lehrgänge hilft, berufliche Träume zu verwirklichen. Seminare, Coachings, Lehrgänge oder Weiterbildungsstudiengänge sind förderfähig. Damit können berufliche Spezialisierungen, IT-Kompetenzen, betriebswirtschaftliche oder auch soziale Kompetenzen sowie Sprachenkenntnisse ausgebaut werden. Auch hier ist bereits seit Jahresbeginn die sechswöchige Antragsfrist weggefallen.

Dazu, wie zu allen Fragen rund um die Förderung beraten wieder die Experten der Investitionsbank in Aschersleben am Dienstag, 6. Oktober, von 9 bis 13 Uhr im Kreishaus, Ermslebener Straße 77, Raum 209.

Eine Anmeldung ist erforderlich beim Fachdienst Kreis- und Wirtschaftsentwicklung und Tourismus, Telefon 03471 684-1801 bzw. E-Mail mstrube@kreis-slk.de.

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